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Unsichere Zukunft?
Wenn ein Elternteil ins Gefängnis muss, bleibt die Welt für die Familie nicht einfach stehen – sie bricht oft still auseinander.
Plötzlich fehlen vertraute Stimmen, Nähe und Geborgenheit – nicht nur dem Partner, sondern besonders den Kindern. Sie verstehen oft nicht, was passiert ist. Die Welt steht Kopf, aber keiner spricht darüber. Aus Angst vor Ausgrenzung wird geschwiegen. Aus Scham wird verdrängt.
Für Partner:innen beginnt oft eine Zeit voller Unsicherheit und Überforderung. Für Kinder ist es besonders schwer. Viele Eltern wissen nicht, wie sie mit ihren Kindern über die Inhaftierung sprechen sollen. Aus Angst vor Ausgrenzung oder Mobbing wird geschwiegen. Das macht einsam – auf beiden Seiten.
Der Kontakt zwischen Eltern und Kind wird brüchig. Telefonate sind selten, Besuche im Gefängnis meist nicht auf Kinder ausgelegt. Es fehlt an Zeit, Raum und Worten. Dabei ist gerade jetzt eines wichtig: die Verbindung zu halten – ehrlich, kindgerecht und liebevoll.
Auch nach der Haft bleibt die Unsicherheit: Wie kann Beziehung neu aufgebaut werden? Wie kann Nähe entstehen, wenn Vertrauen verletzt wurde – durch Abwesenheit, durch Angst oder durch Schuldgefühle?
Wir unterstützen Projekte, die Familien auf diesem schwierigen Weg begleiten. Angebote, die Eltern helfen, mit ihren Kindern in Kontakt zu bleiben. Die kindgerechte Begegnungen ermöglichen, Gespräche fördern und neue Perspektiven schaffen – damit Trennung nicht zum endgültigen Bruch wird.
Denn Familie endet nicht mit einer Haftstrafe. Sie braucht Halt, Verständnis und Räume, um neu zu wachsen – gemeinsam.